Tiefenwirkung von Farben

Als Tiefenwirkung von Farben wird in in darstellenden Künsten wie Malerei und Fotografie die Erscheinung von räumlichen Wirkungen beim Betrachten einer Fläche, z.B. eines Fotos bezeichnet.

Man kann sich das so vorstellen, dass wenn man sich ein 2-dimensionales Bild anschaut es so aussieht als ob noch eine zusätzliche Dimension, also 3-dimensional, vorhanden wäre.
Die Wirkung tritt durch die Einflüsse von verschiedenen Faktoren, zum Beispiel Licht, Farbe und Linienanordnung auf. Die Tiefenwirkung eines Bildes ist also nichts anderes als eine optische Täuschung.

Im solch eine Tiefenwirkung herzustellen ist das wichtigste: Die Perspektive, aus der man diese betrachtet, in erster Linie die geometrische. Eine weitere Grundlage ist das die Raumperspektive auf einer Verkürzung der Linien beruht.
Eine weitere ältere Methode, die schon seit der Antike bekannt ist, ist die Licht-Schatten und Hell-Dunkel Wirkung die von vielen großen Malern der Geschichte sagenhaft praktiziert wurde.

Sie wird immer noch in der modernen Bildbearbeitung einsetzen um Tiefenwirkung auf dem Bildschirm zu erzeugen.
Als die Fotografie erfunden wurde, kam noch eine weitere Methode dazu: Die Tiefenwirkung über Unschärfe. Zum einen die Schärfentiefe, die die Akkommodation, auch bekannt als die Ferneinstellung des Auges. Die Schärfentiefe ahmt diese nach, daraus ergeben sich dann die Abbildungen.
Dann gibt es noch die Weichzeichnung, die aber als künstlerrischer Effekt eingesetzt wird. Die Weichzeichnung setzt die Tiefenwirkung als einen psychologischen Aspekt von Ferne bis hin zur Verklärung ein.